Verbindung, Erinnerung, Aktionen - Die historische Holzbrücke Diessenhofen (CH) – Gailingen (DE)

Nun gibt es eine 24-seitige Broschüre zu den geschichtlichen Hintergründen der historischen Holzbrücke zwischen Diessenhofen (Schweiz) und Gailingen (Deutschland).

Diese Dokumentation des gemeinsamen Vortrags im Jüdischen Museum Gailingen von Markus Birk, Stadtpräsident Diessenhofen, und Dr. Thomas Auer, Bürgermeister Gailingen, beleuchtet die Rheinbrücke als Symbol für Verbindung und Erinnerung. Im Rahmen von grenzüberschreitenden Kunstaktionen und kulturellen Veranstaltungen wird die Region am Hochrhein belebt, wobei die Brücke eine zentrale Rolle spielt.

Besonders wird das Schicksal der Gailinger Juden während des Zweiten Weltkriegs thematisiert, als die Brücke als Fluchtweg nicht mehr offenstand. Ein weiteres zentrales Ereignis ist die schwere Beschädigung der Holzbrücke durch amerikanische Bomben am 9. November 1944, gefolgt von ihrer Wiederinstandsetzung.

Die 2023 und 2025 veranstalteten Begegnungstage führen die Tradition fort, indem sie partizipative Kunstprojekte initiieren, bei denen die lokale Bevölkerung beiderseits des Rheins eingebunden wird. Der Bau einer künstlerisch gestalteten Brücke steht als Zeichen für gesellschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit, besonders anlässlich des 80. Jahrestags des
Kriegsendes.



Herausgeber:
Gemeinnütziger Förderverein HochrheinKunstweg (HK) Diessenhofen, 2026; 24 Seiten DIN A4, 50 Abbildungen

Referenten:
Dr. Thomas Auer, Bürgermeister Gailingen
Markus Birk, Stadtpräsident Diessenhofen

Begrüßung:
Dr. Ina Appel

Konzept und Umsetzung der Präsentation im Jüdischen Museum Gailingen:
Lucia Angela Cavegn (LAC) und Tina Lier, Museum kunst + wissen Diessenhofen

Redaktion und Gestaltung:
Gunar Seitz und Ragnhild Becker

Download Dokumentation als PDF, 9MB (Webversion)

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